Joshua Offergeld sichert sich souverän den Titel

Sichtlich nervös, wohl wissend um seine Favoritenrolle – so zeigte sich Joshua Offergeld vor dem Start über die 200 Meter Distanz. Bei den Nordrhein-Meisterschaften in der Leverkusener Leichtathletikhalle im Stadion Manfort ging der talentierte Nachwuchssprinter von Eintracht Duisburg 1848 mit der schnellsten Meldezeit des 22-köpfigen Teilnehmerfeldes in den Startblock. Fachkundiges Publikum auf der gut gefüllten Tribüne sorgte während des gesamten Wochenendes für eine stimmungsvolle Unterstützung der Athleten.

Mit dem Startschuss verflog die Nervosität und Offergeld stürmte, technisch verbessert, den Gegnern davon. In flotten 22,78 Sekunden verbesserte er seine Hallenbestzeit deutlich und gewann den so begehrten Titel über die Hallenrunde. Die große Erleichterung nach dem Zieleinlauf war dem 16-jährigen deutlich anzumerken.

Mit dem Titel im Gepäck kann sich der Eintracht-Sprinter nun Anfang Februar bei den NRW Meisterschaften in Dortmund sicherlich etwas befreiter der Konkurenz stellen. Darüber hinaus unterbot der U18 Athlet die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U20, wodurch die Wertigkeit seiner erzielten Siegerzeit verdeutlicht wird.

Trommelartige Schrittfrequenz – dafür ist Denise Warrelmann bekannt. Auf ihrer geliebten 60 Meter Strecke zeigte sie sich schon im Vorlauf mit persönlicher Bestzeit von 7,87 Sekunden in blendender Verfassung. Mit einer weiteren Steigerung auf schnelle 7,86 Sekunden im Finale sprintete die nervenstarke Eintrachtlerin auf den verdienten Bronzerang der Frauenklasse. Die Tatsache, dass ihre Startphase sogar noch Steigerungspotenzial erlaubt, lässt die Aussichten für die kommenden Meisterschaften hoffnungsvoll erscheinen. Vereinskameradin Helen Krzoska gefiel mit ihrer Vorlaufzeit von 8,05 Sekunden und belegte im Finale Platz acht. Sukzessive verbessert sie derzeit ihre Saisonbestleistung und hat noch deutlich Luft nach oben. Über 200 Meter belegte sie Platz sechs in guten 26,21 Sekunden.
In der laufenden Hallensaison wollen die Eintrachtler nun weiter angreifen und die Konkurrenz entsprechend ärgern.

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