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Berichte Archiv
13.8.2014

Eintracht bei den Deutschen Jugendmeisterschaften


2014-deutsche-jugend Wenn die Deutschen Meisterschaften quasi vor der Haustür stattfinden, ist man natürlich besonders motiviert.


Die Titelkämpfe der U20 im Wattenscheider Lohrheidestadion waren für unsere Sprinterinnen der letzte große Höhepunkt der Saison 2014 auf nationaler Ebene.

Dana Cevra - Karo Marzi - Denise Warrelmann und Amelie Schröer hatten im Vorfeld die Qualifikationsnorm für die 4x100 Meter Staffel deutlich unterboten. Obwohl Denise Warrelmann auch die Einzelnorm über 100 und 200 Meter sicher im Gepäck hatte, verzichtete sie auf ihr Startrecht um sich voll auf die Staffel zu konzentrieren.

Das traditionelle Meisterschafts-Abendessen im Gasthof "Schröer´s Garten" geriet mal wieder zu einem Festival der fluffigen Salate.
Zusammen mit den Ersatzläuferinnen Julia Grehl und Anne Marzi machte sich das Team am nächsten Tag optimistisch auf den Weg in den Lohrheider Stadionkessel.

Angereist mit ihrer Saisonbestzeit von 48,57 Sekunden positionierte sich das Sprint-Quartett in der Meldeliste im Mittelfeld der 27 Staffeln. Nachdem Amelie Schröer dann im Rennen mit dem Staffelstab die Ziellinie überquerte zeigte die Stadionuhr 49,07 Sekunden. Die Auswertung aller Vorläufe ergab für die Eintrachtler Rang 15.

Sprinttechnisch zeigten die roten Trikots am Ende einer langen Saison nochmal einen eine flotten Auftritt. Aufgrund der durchwachsenen Stabwechsel blieben allerdings einige Zehntelsekunden liegen. Somit konnte die eigene Bestzeit - erzielt bei den Nordrheinmeisterschaften in M´gladbach - nicht erreicht werden. Die Tatsache, dass wie so oft diverse Staffeln des Teilnehmerfeldes aufgrund von Wechselfehlern disqualifiziert wurden zeigt die Schwierigkeit im entscheidenden Moment die optimale Balance zwischen Sicherheit und zu viel Risiko zu finden und die Ablaufmarken auf den Zentimeter genau festzulegen.

Trotzdem bedeuteten 49,07 Sekunden eine ordentliche Zeit und einen sehr versöhnlichen Abschluss einer insgesamt mehr als erfolgreichen Saison - nachdem die Frauenstaffel 2 Wochen zuvor im Ulmer Donaustadion noch disqualifiziert wurde.
Sicherlich haben dreieinhalb Monate Wettkampfphase auch an der Substanz der Athleten genagt. Somit hatte Physio Dirk Mahrenholz in den letzten Tagen vor den Titelkämpfen die ein oder andere Extraschicht eingelegt um die Muskulatur der jungen Damen aufzulockern.

Ob die Eintrachtler kurz vor Saisonende noch bei einigen Sportfesten teilnehmen, entscheidet sich erst in den nächsten Tagen.

Sicher aber ist, dass alle Eintrachtler am kommenden Wochende bei der Ausrichtung des 15. Mitsubishi Hitachi Innenhafenlaufs die Ärmel hochkrempeln um den Läufern aus Nah und Fern ein Lauferlebnis zu ermöglichen.