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Berichte Archiv
23.3.2014

Patrick Zuralski mit starker Bilanz bei seinen ersten Landesmeisterschaften


2014-LVN-Halle-U16 Gleich vierfach ist Patrick Zuralski in der Ergebnisliste unter den Top-10 zu finden. Eine tolle Bilanz für seine ersten großen Meisterschaften.


Der Abschluss der Wintersaison für die U16 ist traditionell sehr spät. Am vergangenen Sonntag stand mit den Nordrheinmeisterschaften der Höhepunkt für den Nachwuchs an. Für viele unserer Talente war es der erste Wettkampf auf dieser Ebene und so mussten sie ein wenig Lehrgeld in Form von ungewohntem Druck und Nervosität zahlen.

Besonders im Weitsprung bereitete dies Probleme. Carlos Wienhofen Martin brachte zum Beispiel nur einen gültigen Versuch in die Grube. Mit 5,15m konnte dieser sich aber durchaus sehen lassen. Ein wenig weiter sprang Florian Roth. Sein bester Versuch endete bei 5,17m. So recht anfreunden mag sich bisher auch Pascal Kurz mit dem Absprungbalken nicht. Seine 4,91m waren leider etwas unter seinen Möglichkeiten und reichten nicht für den Endkampf. Mit mehr Technik- und Anlauftraining wird sich dies zum Sommer hin aber sicher wieder ändern. Das fehlende Hochsprungtraining machte sich bei Jannis Steinbicker bemerkbar. Obwohl die mangelnde Routine größere Höhen verhinderte konnte er aber mit 1,48m den achten Platz belegen. Trotz seiner Fußverletzung lief Tim Eikermann ein überraschend schnelles Hürdenrennen. Leider musste er auf die Endlaufteilnahme verzichten obwohl seine gute Zeit von 10,18s dafür gereicht hätte. Die Schmerzen nach dem Lauf waren einfach zu groß. Die beste Bilanz unserer Teilnehmer konnte Patrick Zuralski am Ende des Tages vorweisen. Obwohl er ständig zwischen Hürden und Weitsprung hin und her wechseln musste belegte er in beiden Disziplinen einen hervorragenden sechsten Platz. Über die 60m Hürden verbesserte er dabei seine alte Bestzeit (9,53s) auf schnelle 9,27s. Auch im 60m Flachsprint lief er neue Bestzeit von 8,04s. Hier verpasste er knapp das Podest, blieb mit Rang 9 aber erneut unter den Top 10.



Weniger beeindruckt und auf den Punkt fit schienen die Mädchen zu sein. In allen ihren Disziplinen lieferten sie Bestleistungen ab. Einen tollen Leistungssprung machte z. B. Marie Godo. Über 60m Hürden verbesserte sie sich von bisher 10,53s auf 10,35s. Auch auf den 60m ohne Hindernisse legte sie eine neue Bestzeit von 8,73s auf die Bahn. Noch ein wenig schneller war dieses Mal Ida Schuster. Sie lief mit erfreulichen 8,70s ebenfalls Bestzeit. Nura El Abdulla, die ganz kurzfristig die Quali gesichert hatte, bestätigte ihre gute Form und verbesserte sich im Kugelstoßen auf 9,76m (Platz 13). Mit großen Ambitionen war Anna Rinkowski in den Wettkampf gegangen. Die drittbeste Qualifikationsleistung über 60m Hürden bestätigte sie im Vorlauf. Mit neuer Bestzeit von 9,56s ging sie auch als Dritte in den Finallauf. Die Medaille war greifbar, doch es hatte nicht sollen sein. In der Mitte des Rennens lief sie auf eine Hürde auf, kam aus dem Rhythmus und musste das Rennen aufgeben. Die Ziellinie wollte sie in ihrem ersten Finallauf dennoch überqueren und so beendete sie den Rest des Weges im Schritttempo. Mit viel Wut im Bauch ging sie dann die 60m Sprintstrecke an. Dank neuer Bestzeit von 8,32s lief sie auf einen guten neunten Platz. Leider blieb ihr dadurch knapp der erste Besuch auf dem Podest verwehrt. Dennoch kann sie zufrieden auf ihre Saison zurück blicken und positiv an die kommende Sommersaison herangehen. Wenn ihre Entwicklung so rasant weiter geht, wird die erste Nordrhein-Medaille nicht mehr lange auf sich warten lassen. Leicht angeschlagen ging Muamba Mombele ins Rennen. Als Vorsichtsmaßnahme hatte sie bereits am Morgen auf die Hürden verzichtet. Eine gute Entscheidung, denn so konnte sie eine gute Vorstellung über 60m abliefern. Mit 8,50s lief sie exakt so schnell wie ihre Qualifikationszeit und stellte damit ihre Bestzeit ein.

In der abschließenden 4x200m Staffel wurde sie ebenfalls geschont und so ging die Besetzung Nura El Abdulla, Marie Godo, Ida Schuster und Anna Rinkowski ins Rennen. Leider hatten sie Pech beim zweiten Wechsel. Die vor ihnen laufende Staffel aus Köln behinderte Nura kurz vor der Übergabe, was eine Menge Zeit kostete. Dennoch kamen sie mit 1:55,33min auf den 15. Rang.
Auch die zweite Mädchenstaffel (Jil Kemper, Lara Bürgel, Mara Kindgen und Fabienne Haut) schlug sich gut und kämpfte sich in 2:05,92min ins Ziel.

Die Jungen in der Besetzung Florian Roth, Pascal Kurz, Patrick Zuralski und Carlos Wienhofen Martin zeigte ein ganz starkes Rennen. Mit neuer Bestzeit von 1:46,19min belegten sie (als eine der wenigen reinen Vereinsstaffeln unter den vielen Startgemeinschaften) den hervorragenden achten Platz.





Impressionen: