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23.2.2014

Drei weitere LVN-Tickets für Eintrachtler gebucht
- Anna Rinkowski ist weiter nicht zu bremsen


2014-dortmund-halle3 Ida Schuster, Marie Godo und Carlos Wienhofen Martin holen sich frühzeitig die Qualifikation für die Nordrheinmeisterschaften in Düsseldorf.


Eigentlich war die Generalprobe in zwei Wochen beim Hallensportfest in Düsseldorf eingeplant um die letzten Normen für die Nordrheinmeisterschaften am 23. März an gleicher Stelle zu sammeln. Das Risiko diese letzte Chance nutzen zu müssen wollten die Jugendlichen aber nicht eingehen und so wurde ein außerplanmäßiger Stopp in Dortmund eingelegt. Dies sollte sich auszahlen, da alle noch angepeilten Leistungen auch erreicht wurden.

So sprang Carlos Wienhofen Martin punktgenau die geforderte A-Norm von 5,30m in seinem letzten Versuch. Spannend hatte er es aber nicht gemacht, denn bereits in einem der Versuche zuvor hatte er bereits die B-Norm gesprungen. Obwohl Ida Schuster nach erneutem Einspruch doch noch ihre Zeit von 8,81s zugesprochen bekommen hatte, (die sie vor einigen Wochen in Dortmund gelaufen war und damit bereits die LVN-Quali erreicht hatte) ging auch sie zur Sicherheit erneut über 60m an den Start. Mit neuer Bestzeit von 8,77s ließ sie nun endgültig keine Zweifel mehr offen und ist beim Saisonhöhepunkt dabei. Die Teilnahme wird für sie der verdiente Lohn ihrer Entwicklung im zurückliegenden Jahr sein.

Nur für die 60m Hürden waren Marie Godo und Anna Rinkowski angereist. Für Marie die seit Mai 2013 sich nicht mehr an die Hindernisse gewagt hatte ging es ebenfalls darum die Norm (11,30s) zu unterbieten. Nach den letzten Trainingseinheiten war dies aber nur Formsache. Mit einer Zeit von 10,59s unterbot sie sogar die geforderte A-Norm von 11,00s deutlich. Weiter auf der Überholspur befindet sich Anna Rinkowski. Als moralische Unterstützung mit angereist lief sie erneut locker auf und zeigte einen blitzsauberen Sprint über die Hürden. Dabei unterbot sie ihr hervorragendes Ergebnis vom letzten Wettkampf erneut und schraubte ihre Bestzeit auf hervorragende 9,67s und sicherte sich deutlich den Sieg. So langsam muss sie sich mit der Favoritenrolle für eine der Medaillen auseinandersetzen.

Wäre sie nicht zwei Jahre zu jung, könnte auch Rebecca Pachur bereits bei den Nordrheinmeisterschaften starten. Am Samstag war sie noch bei den Kreis Waldlaufmeisterschaften in Mülheim unterwegs und am Sonntag verbesserte sie ihre 800m Bestzeit auf 2:39,96 min. Damit wäre sie in der Altersklasse W14 qualifiziert, wenn sie denn nicht noch zwei Jahre warten müsste.

Ebenfalls ihre anhaltend gute Form bestätigte Muamba Mombele. Sowohl über 60m (8,55s) und 60m Hürden (10,34s) lief sie knapp über ihren bisherigen Bestzeiten. Lediglich im Weitsprung, der sich über eine Stunde hinzog lief es nicht so optimal, so dass sie diesen zu Gunsten der Sprints vorzeitig beendete. Auch Pascal Kurz lieferte Ergebnisse im Rahmen seiner Bestleistungen. Noch hat er sich nicht auf die Umstellung vom Balken abspringen zu müssen gewöhnt und verbuchte trotz einer Anlaufumstellung im Training vier Ungültige Versuche. Dennoch belegte er mit 4,95m Platz 3.

Patrick Zuralski hatte sich ein hartes Sprintprogramm ausgesucht. Zum ersten Mal lief er die 300m und absolvierte die 1 1/2 Runden in einer schnellen Zeit von 42,52s (Rang 5). Hier fehlten nur wenige Zehntel auf einen Platz unter den ersten 3. Im 60m Lauf, der nur wenig nach dem langen Sprint anstand, verhinderte dann ein verschlafener Start eine absolute Topzeit. Dennoch bedeuteten 8,26s Platz 7. Im Hürdenlauf ging es dann wieder sehr eng im hochklassigen Starterfeld zu. Mit 9,53s (Rang 5) lief Patrick hier neue Bestzeit und verpasste erneut um einen Wimpernschlag Rang 2. Immerhin kann er nun wieder behaupten im vereinsinternen Duell mit Anna Rinkowski schneller zu sein. Auf Grund anderer Abstände und Hürdenhöhen lassen die Zeiten sich nicht vergleichen, weshalb dies mit einem Augenzwinkern zu sehen ist. Motivation bringt es allemal. In jedem Fall haben beide Athleten wieder gezeigt, dass die Ehrung des Kreis Duisburg Mülheim unter der Woche mehr als berechtigt war.

Mit Spannung erwarten Trainer und Athleten, für die es nun in die letzten Trainingswochen geht, den Saisonhöhepunkt Ende März.