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Berichte Archiv
2.6.2013

Westdeutsche Meisterschaften zuhause
- Kira Schulze-Lohoff und Amelie Schröer unterbieten die deutsche U20-Quali


2013-westdeutsche Sehr zur Freude aller Eintrachtler fanden die diesjährigen westdeutschen Meisterschaften der Männer/Frauen sowie der U23 auf unserer Heimanlage statt.


Strahlender Sonnenschein und eine Portion Rückenwind beflügelten die Athleten aus NRW und dem Rheinland zu starken Leistungen. Zahlreiche Zuschauer und vor allem viele Eintrachtler vom Bambini bis zum Großvater waren Zeugen von Spitzenleistungen deutscher Topathleten.
Mittendrin in einem hochklassig besetzten Wettkampf zeigten auch 7 junge Damen unseres Clubs hervorragende Leistungen.

Früh am Morgen stellte sich unsere Medizinerin Susanne Küllmann-Schmitz der Konkurrenz in der Frauenklasse. Nach ihrem Vorlauf über 100m Hürden zeigte sie sich im Ziel zunächst unzufrieden mit dem Rennverlauf. Die Uhr zeigte aber mit 15,37 sek eine Saisonbestzeit an und führte so blitzschnell zu einer Aufhellung der Gesichtszüge. Im Finale touchierte sie leider mehrere Hürden, doch Platz 6 im Endklassement tröstete über zahlreiche blaue Flecken hinweg und untersteicht ihren Aufwärtstrend.

Die 4x100m Staffel der U23 in der Besetzung Amelie Schröer - Pia Benten - Kira Schulze-Lohoff - Helen Krzoska und Ersatzläuferin Denise Warrelmann traten an um das große Ziel, die Qualifikationsnorm (48,30sek) für die Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer in Ulm, zu erreichen. Läuferisch überzeugten die vier "Roten", die sich zur Zeit in blendender Verfassung befinden. Leider funktionierten die Staffelwechsel nur suboptimal, so dass die Endzeit von 48,48 sek um winzige 18 Hundertstelsekunden über der Norm blieb. Die kurze Enttäuschung wich schnell der Erkenntnis, dass unser Quartett in den nächsten Wochen die Norm sicher schaffen wird um dann die Eintracht-Farben auf großer Bühne zu vertreten. Platz 3 bei der Siegerehrung zeigte wieder lächelnde Gesichter der jungen Talente.

Doch damit war der Nachmittag noch nicht zu Ende. Über 200m zeigte Helen Krzoska nach monatelanger Wettkampfpause in ihrem ersten Einzelwettkampfin 25,22 sek ein besonders starkes Comeback auf der roten Bahn. Unsicher in der Vorbereitung, schnell auf der Strecke, zufrieden nach dem Zieleinlauf positionierte sich Helen am Ende in einem hochklassigen Feld auf Platz 5 und schaut nun otimistisch den nächsten Aufgaben entgegen.

In ihrem Sog schafften die noch der Jugendklasse angehörigen Kira Schulze-Lohoff in 25,35 sek (Platz 8) und Amelie Schröer in 25,44 sek (Platz10) mit einer kämpferischen Einstellung die Qualifikationsnorm (25,50 sek) für die Deutschen Jugendmeisterschaften U20 Ende Juli in Rostock. Bange Minuten des Wartens verblieben bis die Windmessung offiziel ausgewertet wurde. Der Rückenwind von 1,7 m/s (maximal sind 2.0 m/s erlaubt) führte zu einer spontanen Jubelattacke unserer Sprinterinnen, die somit ein großes Saisonziel erreicht haben und nun zu den besten deutschen 200m Sprinterinnen in ihrer Altersklasse gehören. Auch Karo Marzi machte wieder einen großen Sprung nach vorne und verbesserte ihre Zeit auf 26,41 sek. Die Verbesserung innerhalb eines Jahres um fast eine Sekunde (bisher !) lässt auf weitere Großtaten hoffen.



Die Tatsache, dass in manchen Disziplinen die Teilnehmerfelder nicht extrem groß erschienen, sollte dem geneigten Zuschauer damit zu erklären sein, dass die westdeutschen Meisterschaften natürlich auch nur für Athleten zugänglich sind, die eine geforderte Norm erbracht haben. Somit ist klar, dass hunderte Athleten zuhause bleiben mussten, da sie gar nicht berechtigt sind an diesen Meisterschaften teilnehmen zu dürfen. Es ist bewusst ein Treffen der besten westdeutschen Athleten.

Abgesehen vom Wettkampfgeschehen gilt es an dieser Stelle einmal Danke zu sagen an das Catering-Team von Eintracht Duisburg 1848. In gewohnt perfekter Art wurden alle Teilnehmer und Zuschauer unter der Leitung von Heidi Reinhold kulinarisch verwöhnt. Vielen Dank an alle Kuchenspender und die zahlreichen Helfer aus unseren Reihen. Stellvertretend für alle Helfer sollten an dieser Stelle Iris Schöne und Christa Lehmberg genannt werden, die seit Jahren unermüdlich für das leibliche Wohl unserer Gäste sorgen. Ein gesundes Vereinsleben und Teamfähigkeit in hohem Maße wurden zum wiederholten Male deutlich präsentiert und ließen Abteilungsleiter Klaus Waschkowitz zufrieden lächeln.

Ohne das Engagement aller Eintracht-Helfer kann unser Verein nicht funktionieren...Danke!
Weiter so...in allen Bereichen!




Impressionen: