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2.6.2011

Eintracht Rekordverdächtig- Himmelfahrt Teil 2


2011-himmelfahrt-2 Auch die Schülerinnen A und B räumen am Feiertag in Essen bei optimalen Bedingungen ab und holen zwei Vereinsrekorde in nur einem Lauf.


Beim Wettergott konnte sich am Vatertag niemand beschweren. Der hatte für optimale Bedingungen gesorgt. Und die wussten unsere Nachwuchskräfte bestens zu nutzen. Kaum jemand, der ohne eine Madaille nach Hause fuhr.

Mit Patricia Roßmüller und Vincent Wiederhold machten zwei Eintrachtler erneut einen großen Schritt nach vorne und bestätigten damit erneut ihre in diesem Jahr überaus positive Entwicklung. Vincent hatte bereits bei dem DSMM Anfang Mai mit einem überraschend weiten Sprung sein Leistungsvermögen angedeutet. An diesem Tag bestätigte er mit drei weiteren Bestleistungen, dass dies kein Zufall war. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten gelang ihm im Ballwurf ein Versuch auf 44m, mit dem er der Konkurrenz weit voraus war und den Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Im Weitsprung übertraf er mit reihenweise guten Sprüngen sogar seine alte Bestmarke aus Rumeln. Am Ende wurden es 4,65m und damit erneut Gold. Zu guter Letzt lief er nach einem langen Tag auch noch neue Bestzeit von 3:37,74min über 1000m und verpasste hier nur knapp eine weitere Medaille.
Ebenfalls drei neue Bestleistungen und zudem einen kompletten Medaillensatz nahm Patricia mit. Über 75m verbesserte sie sich um fast drei Zehntel und lief zum ersten Mal unter 11 Sekunden. Für 10,94s gab es dann sogar Gold. Silber und Bestmarke Nummer zwei ersprang sie sich dann mit 1,29m im Hochsprung. Und im Weitsprung holte sie sich dann die fehlende Bronzemedaille mit Bestweite von 4,42m. So erfreulich kann es für die Beiden gerne weiter gehen.

Einen Platz auf dem Podest hatte auch Michel Meyer gebucht. Bei Silber über 60m Hürden in Bestzeit von 11,21s und im Weitsprung (4,60m), wo er nur knapp hinter Vincent landete, beließ er es aber nicht. Im Hochsprung konnte er sich bei der Siegerehrung dann Gold abholen. Leider scheiterte er knapp, als er sich als einziger verbleibender Springer im Wettbewerb neue Bestleistung auflegen ließ. Ebenfalls einen guten Tag hatte auch Carlos Wienhofen Martin erwischt. Er konnte sich über zwei persönliche Verbesserungen seiner Bestleistungen im Ballwurf und über 1000m freuen.

Bei den Schülern A scheint sich jetzt auch schon früh in der Saison das fleißige Wintertraining in Ergebnissen und Erfolgen auszuzahlen. Die einzige Eintrachtlerin in dieser Altersklasse war an diesem Tag Tessa Driske. Wie auch schon in den letzten Wettkämpfen zeigt sie weiter ansteigende Form. Sowohl über 100m als auch 80m Hürden lief sie neue Bestzeit. Am Ende quälte sie sich noch über 800m und wurde dafür mit einer Bronzemedaille belohnt.

Für die Schüler lief es ebenfalls extrem gut. Auch Gerrit Stukemeier verbesserte seine Bestzeiten über 100m (13,95s) und 80m Hürden. Hier blieb er mit 13,73s zum ersten Mal unter 14 Sekunden und sicherte sich damit erstmals die Qualifikation für die Nordrheinmeisterschaften im Sommer. Ebenfalls die Quali kann Moritz Proff in seiner To-Do-Liste abhaken. Er unterbot die Norm über 1000m klar mit seinem ersten Lauf unter drei Minuten. In einer sehr guten Zeit von 2:57,79min holte er zudem Silber.

Kurios und überraschend zu gleich wurde es dann kurz vor Ende der Veranstaltung. Hier traten Strato Emiliadis (M15) und Karim El Abdulla (M14) über 300m an. Aufgrund des kleinen Starterfelds gab es nur einen Lauf für beide Altersklassen zusammen. Insgeheim hatten beide den Vereinsrekord von Atila Doganci im Visier, der diesen in beiden Altersklassen inne hatte. Auf der Zielgeraden lieferten beide sich dann ein enges Duell und trieben sich damit zu sehr schnellen Zeiten. Ein Blick auf die Zeitanzeige im Ziel, die völlig unerwartete 40,31s anzeigte, machte sofort klar, dass es tatsächlich für beide gereicht haben muss. Den Sieg ergatterte sich in dieser Zeit knapp Karim. Aber auf Grund des neuen Vereinsrekordes und zugleich der Nordrheinqualifikation über diese Distanz konnte sich auch Strato über seine 41,08s freuen. Zudem erhielten beide für ihre Leistung die Goldmedaille.

Den Abschluss des Tages machte Daniel Grünler mit einem einsamen Rennen über 3000m, bei dem er nur einen Konkurrenten hatte, der aber weit abgeschlagen hinter Daniel ins Ziel lief. Daher gab es mit 11:27,31 keine absolute Topzeit, dafür aber ebenfalls Gold.




Impressionen: