Zurück zur Hauptseite Facebook
Berichte Archiv
20.2.2011

Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften
Sprint-Staffel in den Top Ten


2011-hallen-dm Die Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten in Leverkusen boten wieder vielen Talenten eine Plattform um sich in den Blickpunkt zu stellen.


Auch für die 4x200m Staffel der Startgemeinschaft Eintracht Duisburg/Rumeln sollte der Vergleich mit der nationalen Sprint-Elite den Höhepunkt der Hallensaison darstellen.

Fünf Wochen zuvor sicherten sich die A-Jugendlichen Pia Benten, Annika Lindau, Helen Krzoska und Julia Nepicks(Ersatzläuferin Janine Tonscheidt) bei den Landesmeisterschaften in 1:45,78 min die Norm für die Titelkämpfe an gleicher Stelle. 21 Staffeln aus dem gesamten Bundesgebiet schafften die harte Qualifikationszeit um einen Startplatz in Leverkusen zu ergattern.

Dass die Fritz-Jacobi-Halle ein gutes Pflaster für die jungen Damen zu sein scheint, demonstrierte das Team mit einem starken Auftritt auf der Kunststoffbahn. In ihrem Vorlauf bekam es das Quartett mit den favorisierten Teams aus Wattenscheid und Jena, sowie einer Bremer Staffel zu tun. Als Zielvorgabe der Trainer Volker Lehmberg und Robert Knierim galt es zumindest die Nordlichter aus Bremen auszuschalten.
Mit verbesserter Wechseltechnik und sehr flotten Laufzeiten, konnte die Staffel von der Weser niedergekämpft und Platz 3 gesichert werden.
Die erstaunlich schnelle Endzeit von 1:44,01 min bedeutete Platz 10 für die Duisburgerinnen, die damit nach Auswertung aller fünf Zeitläufe den nötigen 8.Platz zur Finalteilnahme leider verpassten.

Dennoch ist die Platzierung unter den besten zehn Staffeln in Deutschland ein großer Erfolg für die Athletinnen der Stg. Eintracht Duisburg/Rumeln und gibt Hoffnung für die Freiluftsaison. Dann soll vor allem die 4x100m und 4x400m Staffel für Furore sorgen.

Am zweiten Tag der Meisterschaften gingen die Sprinterinnen Helen Krzoska und Pia Benten von Eintracht Duisburg 1848 noch über die 60m Strecke an den Start, nachdem sie sich erst zwei Wochen zuvor die Norm bei den westdeutschen Meisterschaften in Dortmund auf den letzten Drücker sicherten.
Die 52 besten Sprinterinnen aus Deutschland verteilten sich auf 7 Zeitvorläufe aus denen die 24 schnellsten Mädels in die Zwischenläufe einziehen durften.
Nicht zuletzt die 20 minütige Callroom Zeit vor dem Start erschwert die unmittelbare Vorbereitung auf das Rennen. Eine Besonderheit bei Deutschen Meisterschaften. In dieser Zeit werden die Starterinnen versammelt und müssen hauptsächlich sitzend auf ihren Lauf warten. Somit kann sich die Aufwärmzeit schon auf 70 Minuten ausdehnen.
Helen Krzoska zeigte sich unbeeindruckt in Topform und stellte in 7,95s ihre Saisonbestzeit ein. Vereinskameradin Pia Benten haderte nach ihrem Rennen ein wenig mit der Startphase, konnte aber trotzdem in 8,00 sek einen schnellen Lauf zeigen. Am Ende fehlten lediglich 4 bzw. 9 Hunderstelsekunden zur Teilnahme an den Zwischenläufen. Für die Jugendlichen endet nun eine sehr erfolgreiche Hallensaison.

Nach dem Saisonhöhepunkt in der Halle folgt nun die Vorbereitungsphase für den Sommer.