14.6.2010
Ausfälle sind nicht zu kompensieren
- Schüler verpassen die Qualifikation für die B-Cup Endrunde
Das durch Verletzungen und Ausfälle geschwächte B-Schüler-Team kämpfte gut, konnte seine Qualifikation für die LVN-Endrunde aber nicht wiederholen. Am Ende fehlten 6 Punkte.

Das es in diesem Jahr schwer werden würde, sich für die Endrunde des LVN Schüler-B Cups in Mönchengladbach zu qualifizieren, war vorauszusehen. An einen so deutlichen Sieg wie vor 12 Monaten war zumindest nicht zu denken. Schließlich galt es die angeschlagenen Karim El Abdulla und Gerrit Stukemeier zu kompensieren. Zu allem Übel fiel kurz vor dem Wettkampf auch noch Mittelstreckenspezialist Daniel Grünler krankheitsbedingt aus. Zum Glück konnte man aber auf Verstärkung aus dem C-Schüler-Bereich durch Michel Meyer bauen und so ging das Team dennoch mit Hoffnung auf den Sieg an den Start.
Der Start begann auch verheißungsvoll. Alle drei Starter konnten ihr Duell über die 60m Hürden für sich entscheiden. In den Wurfdisziplinen wurden dann wie gewohnt einige Punkte liegen gelassen, auch wenn die Abstände in diesem Jahr nur sehr gering ausfielen. Leider zählen beim B-Cup aber keine Ergebnisse, sondern nur Platzierungen was den Eintrachtlern einen kleinen Rückstand einbrachte. Über 1000m zeigte Frederik Blank ein starkes Rennen, das er aber auf der Zielgeraden verlor und somit ebenfalls keine Punkte auf die führende Mannschaft von Gastgeber Viktoria Mülheim gutmachen konnte. Der Weitsprung gestaltete sich sehr ausgeglichen. Mathis Richter musste sich trotz neuer Bestleistung von sehr guten 4,45m seinem Konkurrenten geschlagen geben, dafür konnte aber Weitsprung-Talent Michel Meyer Punkte gut machen. Leider waren im Verlauf des Wettkampfes die Verletzungen von Karim und Gerrit wieder aufgebrochen und so konnte auch die große Stärke der Jungen, der abschließende Staffellauf, das Blatt nicht mehr wenden. Die vier Läufer Michel, Karim, Gerrit und Lars Tapken kämpften zwar so gut es ging, doch das Rennen ging knapp an das Quartett der Viktoria. Somit war dann bereits klar, das die erneute Qualifikation nicht geklappt hat. Die „Siegerehrung“ brachte dann die Klarheit. Es hatte um winzige sechs Punkte nicht gereicht.
Trotz der Niederlage ließen sich aber einige gute Entwicklungen erkennen. So schlossen zum Bespiel die Kugelstoßer Mathis, Lars und Christofer Gembolys den Wettkampf allesamt mit deutlichen Bestweiten ab. Letzterer hatte generell einen guten Tag erwischt. Christofer fuhr mit Bestleistungen in allen seinen drei Start (Kugel, Ballwurf, 1000m) nach Hause.

Auch die Schülerinnen in der Besetzung Elena Glässer-Teijeiro, Patricia Roßmüller, Franca Magoli, Julia Hausmann, Joana Sele, Janina Dzurgelies und Jasmin Gaidecka gingen an den Start. Da aber bis auf Jasmin alle Team-Mitglieder erst im ersten Jahr B-Schülerinnen sind, waren die Ambitionen hier von vornherein nicht so hoch. Außerdem ging in diesem Jahr ein bärenstarkes Team des OSC Rheinhausen ins Rennen.


Auch die Mädchen zeigten schnelle Hürdenläufe. Lediglich Jasmin verlor, aufgrund eines etwas verschlafenen Starts, ihr Rennen knapp. Ihre Zeit von 11,1s bedeutete dennoch Platz drei. Ihrem Saisonziel eine Zeit unter 11 Sekunden zu laufen kommt sie damit schon greifbar nahe. Auch die anderen beiden Läuferinnen Patricia und Joana kamen mit neuer Bestzeit ins Ziel und zeigen das große Potenzial in dieser Disziplin.
Einen großen Schritt nach vorne machte Patricia auch im Weitsprung. Ihre alte Bestweite verbesserte sie um mehr als 15cm auf 3,86m. So lassen die für diese Saison angepeilten 4m sicher nicht mehr lange auf sich warten. Eine starke Leistung zeigte auch Franca Magoli im Kugelstoßen. Zum ersten Mal ging sie in dieser Disziplin an den Start und stieß die 3kg schwere Kugel auf gute 6,30m, was Rang vier bedeutete. Auch im Ballwurf zeigte sie ihre Stärke für die Wurfdisziplinen. Gute 31m reichten hier für Platz Fünf.
Auch wenn sich in diesem Jahr keines der Teams für die Endrunde in Mönchengladbach qualifizieren konnte, trösten eine hervorragende Ergebnisse darüber hinweg. Für die angeschlagenen Schüler hoffen wir natürlich auf eine baldige Genesung.