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Leichtathletik
21.4.2010

Eintracht beim „Strongman-Run" in Weeze am Niederrhein


2010-strongman Am Sonntag starteten insgesamt 4 Eintrachtler beim berühmtesten Crosslauf Europas, dem Fisherman's Friend Strongman-Run. Neben dem Abteilungsleiter Klaus Waschkowitz gehörten noch Hans-Peter Matlé, Christiane Schünemann und Thomas Seils zu den Hartgesottenen.


Klaus Waschkowitz hatte seine komplizierte Hand-Operation nur für diesen Lauf so weit vorverlegen lassen, dass somit eine Teilnahme überhaupt erst möglich wurde.

Mit etwa 7.000 Läufern ging es bei Sonne, strahlend blauem Himmel und Temperaturen von etwa 22 Grad Celsius auf den Parcour des ehemaligen Air-Force-Geländes. Insgesamt mussten auf der 18 km langen Strecke 27 Hindernisse überwunden werden, eine körperliche Grenzerfahrung und Herausforderung der besonderen Art. Denn der Weg führte über Bunkerberge, durch Schlammgräben, Kiesgruben, über Kletternetze und Strohballen, Wasserlöcher, Sandhügel und Berge von Autoreifen, die der Veranstalter mit klangvollen Namen wie etwa „Danger Zone", "Black Sea" oder die "Playa de Weeze" bezeichnete.

Die Krönung der zu bewältigenden Hindernisse ist zweifelsfrei ein großer See mit eiskaltem Wasser , der schwimmend durchquert werden musste. Natürlich entschieden sich die Eintrachtler für diese schwierige Variante, anstatt die alternativ angebotene „Pussy-Lane“ mit ausgleichender Strafrunde zu wählen.

Als ein weiteren Höhepunkt gilt das "Spider’s Web", ein vier Meter hohes Seilgewirr, vor dem sich hinter den Schnellstartern bald ein langer Rückstau entwickelt. Hier ist Gemeinschaftssinn gefragt, denn die meisten kommen das wackelige Netz nur mit Hilfe anderer Teilnehmer herauf. Hier läuft Klaus zur Höchstform auf und hievt mit seiner „neuen Hand“ etliche Personen auf die höheren Ebenen.

Neben der geforderten Ausdauerleistung werden dem Körper ständige Kraftübungen abverlangt. Der anfangs noch maximal vorhandene Spaßfaktor nimmt von Kilometer zu Kilometer ab. Nur Christiane wirkt leicht unterfordert. Alle Eintrachtler blieben zusammen und absolvierten die gesamte Strecke gemeinsam.

Nach etwa 03:45 kommt unser 4-er Team erschöpft, aber glücklich auf einer Linie in Ziel. Bis auf kleinere Blessuren haben wir den Lauf bestens überstanden. Und Klaus darf nach diesem Härtetest nun seine Hand auch im Alltag wieder voll belasten. Wetten, dass wir im nächsten Jahr alle wieder am Start sind???