Pia Benten schafft Qualifikation für Deutsche Jugendmeisterschaften
Ein großer Erfolg gelang Pia Benten bei den Westdeutschen Meisterschaften unter dem Leverkusener Hallendach.
Die B-Jugendliche Sprinterin knackte über ihre 60m Paradestrecke die Qualifikationsnorm für die deutschen A-Jugend Hallenmeisterschaften. Die Konkurrenz in dem starken Teilnehmerfeld machte es der Eintrachtlerin wahrlich nicht leicht. Zunächst galt es sich in 5 Vorläufen einen Finalplatz zu ergattern. In persönlicher Bestzeit von 7,98 s deutete die 16-jährige an, dass an diesem Tag schnelle Beine auf der Kunststoffbahn unterwegs waren. In den Zeitendläufen setzte sie nach furiosem Start in 7,93 s ein Ausrufezeichen unter die bisherige Hallensaison. Mit der erreichten Zeit unterbot sie die Qualifikationsnorm von 7,95 s und eine wochenlange Jagd nach dieser Zeit bei verschiedenen Meisterschaften in Düsseldorf und Leverkusen fand jetzt ein erfolgreiches Ende.
Neben dem notwendigen Talent ist sicherlich auch eine große Portion Zielstrebigkeit und Disziplin im Trainingsalltag notwendig, um große Ziele zu erreichen.
Im vierten Jahr schnürrt Pia nun schon ihre Spikes für unseren Verein und der langfristig geplante Trainingsaufbau zahlt sich nun in den Ergebnissen der jungen Eintrachtlerin aus. Somit wird Pia am 20/21. Februar die Farben von Eintracht Duisburg in Halle an der Saale vertreten.
Auch zwei ihrer Clubkameradinnen stellten sich bei den westdeutschen Meisterschaften der Konkurrenz. Ebenfalls in der weiblichen Jugend B unterwegs nahm Helen Krzoska die 400m Strecke in Angriff. Erst zum zweiten Mal überhaupt startete Helen im 400m Langsprint, der sicherlich zu den härtesten Disziplinen in der Leichtathletik zählt . Auf der ungeliebten Strecke zeigte Helen Stehvermögen und sprintete in der A-Jugend in schnellen 60,76 s auf Platz 11. Diese Zeit lässt für die Sommersaison einiges von der ehrgeizigen Sprinterin erwarten.
Susanne Küllmann-Schmitz (Frauenklasse) hatte noch mit den Auswirkungen einer abgeklungenen Krankheit zu kämpfen, platzierte sich aber dennoch auf einem beachtlichen 10.Platz über 200m in 27,47 s.
Großer Respekt gebührt den Athletinnen, da es keinen Verein im gesamten Nordrhein-Verband gibt, der mehr unter den witterungsbedingten Platzsperrungen leidet als die Rot-Weißen.