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12.8.2009

100 Kilometer am Stück waren keine Strapaze - Norbert Koschlitzki von Eintracht Duisburg läuft Ultramarathon


2009-norbert-100km Sie müssen eine Lunge haben wie ein Pferd und die Leichtfüßigkeit einer Gazelle. Sie laufen zwischen sieben und zwölf Stunden, durch die kalte Nacht in den sonnigen Tag hinein, bei einem Temperaturunterschied von fast 30 Grad: "Dauer"läufer, denen ein Marathonlauf zu kurz und läppisch ist, wagen sich an die 100 Kilometer-Distanz. Auch Duisburger Leichtathleten haben diese Disziplin zu ihrem Kult erklärt. Quelle und Foto: WochenAnzeiger


100 Kilometer lang immer wieder das gleiche tun, 'das ist nichts für Ungeduldige, sondern für wahrhaftig Ausdauernde. Ultramarathon, so bezeichnet man alle Strecken jenseits der 42,195 Kilometer, laufen gar nicht mal so wenige. Zuletzt - beim Klassiker im schweizerischen Biel - fanden sich bei den 51. Lauftagen im Starterfeld von 1 090 Läufern und 179 Läuferinnen auch einige Duisburger wieder. Einer der wagemutigen Langstrecken-Spezialisten ist Norbert Koschlitzki von Eintracht Duisburg 1848: "Es war schön, super, und eigentlich nicht als Strapaze zu bezeichnen, weil es Spaß gemacht hat, mit 13 Leuten aus Duisburg dabei zu sein", berichtet der 46-Jährige. "Wir waren gut vorbereitet."

Koschlitzki meint damit, dass er seit Monaten schon lange, langsame Trainingsläufe von 30 bis 35 Kilometern Länge absolviert hat, um für Biel fit zu sein. Wenn man nicht allein unterwegs ist, sei es gar nicht langweilig. "Man läuft durchs Grüne, und dann sind drei Stunden ruckzuck vorbei", erklärt der Beamte, der beruflich Schadensregulierungen in Betrieben vornimmt und sich nach der Arbeit gerne so manchen Stress von der . Seele läuft. "Biel ist wie ein Abenteuer, wie eine große Lauffamilie", erzählt er weiter.

Quelle und Foto: WochenAnzeiger